Bericht über die Demonstration vor dem Umweltministerium in Kiel am 25.5.

Zirka 50 Personen unserer Bürgerinitiative haben sich vor dem Umweltministerium eingefunden, um gegen die Einlagerung von Bauschutt aus Atomkraftwerken in der Deponie Schönwohld zu demonstrieren.

Herr Habeck ist zu uns Demonstranten gekommen und hat sich unseren Fragen gestellt.

Hauptargumentation von Herrn Habeck ist, dass es sich nicht um Atommüll handelt, da die Materialien freigemessen sind, mit einer Belastung von weniger als 10 Mikrosievert keine Gefahr darstellen und ohne Bedenken in Deponien eingebracht werden können.

Es wäre die Verantwortung von Deutschland den Abbau von Atomkraftwerken innerhalb von Deutschland abzuwickeln. Er könne als Minister in Schleswig-Holstein am besten mit Deponie-Betreiber in Schleswig-Holstein reden.

Die Deponie Schönwohld ist mit auf der Liste der in Frage kommenden Deponien, weil Sie noch bis 2024 geöffnet ist. Wenn die Deponie zum Zeitpunkt des Abbaues geschlossen ist, dann werden die anderen Deponien zur Einlagerung herangezogen und wenn alle Standorte nicht in Frage kommen, dann wird ein Standort für die Einlagerung angewiesen.

Zu der Besprechung im Ministerium wurden Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, Landräte und Deponie-Betreiber eingeladen. Dr. Robert Habeck stellte mit Unterstützung von Dr. Oliver Karschnick und Uwe Meyer vor, wie der Rückbau der Kernkraftwerke und die Einlagerung in die Deponien vonstatten gehen soll. Die Bürgermeisterin von Achterwehr Anne Kittmann hat Matthias Radant aus unserer Bürgerinitiative mitgenommen, so dass wir die Möglichkeit hatten an dem Vortrag teilzunehmen.

Hier ein paar Eindrücke von der Demonstration vor dem Ministerium.

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